• Was ist ein Managed Account?
Als Managed Account wird ein Rechtsrahmen bezeichnet, der die Beziehung zwischen Anleger und einem Trader beschreibt. Der Trader oder eine spezialisierte Gesellschaft erhält vom Investor eine eingeschränkte Handlungsvollmacht zum Durchführen von Handelsgeschäften. Anders als beispielsweise Investmentfonds ist ein Managed Account also keine Kollektivanlage, bei der die Investitionen vieler Anleger gepoolt werden und Kapitalanteile an einem Sondervermögen entstehen. Der Anleger bleibt verfügungsberechtigt über sein Konto und seine Einlagen. So kann er beispielsweise jederzeit die Notbremse betätigen und dem Trader die Handelsvollmacht entziehen.
• Wie funktioniert das MAVEST MANAGED ACCOUNT?
MAVEST ist nicht berechtigt zur Annahme von Kapital durch Investoren. MAVEST oder ein Mitarbeiter von MAVEST wird daher auch niemals eine Zahlung von Investoren an MAVEST verlangen. Das Geld wird auf dem Konto eines spezialisierten Partners (im Devisenhandel bei DUCASCOPY) eingezahlt oder durch Wertpapiere besichert. Unser Partner übernimmt dabei die vom Schweizer Gesetzgeber vorgeschriebenen Überprüfungen beispielsweise der Identität des Einzahlenden. Auch überprüft der Partner von MAVEST das Vorhandensein der notwendigen Handelsvollmachten.
• Welche Vorteile bietet das MAVEST MANAGED ACCOUNT?
Anleger in das MAVEST MANAGED ACCOUNT können auf eine maximale Transparenz vertrauen. Das eigene Konto kann rund um die Uhr eingesehen werden. So hat der Anleger die volle Kontrolle. Der Anleger kann alle durchgeführten Trades nachvollziehen und erhält online eine tägliche Aufstellung. Jeden Monat rechnet DUCASCOPY beispielsweise beim MAVEST COREFX die Konten ab und informiert über vertragsgemäß anfallende Provisionen. Wichtig: Die Abrechnung erfolgt nicht durch MAVEST und es finden keine Abbuchungen statt, die MAVEST veranlasst hat.
• Welche Informationen bietet MAVEST außerdem?
Über die vorhandenen Informationen hinaus werden die Anleger in regelmäßigen Abständen über durchgeführte Trades und mit Hilfe von verständlichen und übersichtlichen Auswertungen zusätzlich informiert. Andere Informationsmedien für Anleger sollen ebenfalls entwickelt werden.
• Bekommen alle Anleger die gleiche Leistung? Oder gibt es Vorteile für Großinvestoren?
Es ist egal, ob Sie eine Million Euro oder 50.000 Euro auf dem MAVEST MANAGED ACCOUNT einsetzen. Jeder Anleger erhält bei MAVEST die gleiche Leistung. Durch den Einsatz modernster Technologie können die Handelsgeschäfte und ihre Resultate auf verschiedene Konten gleichverteilt werden. Das Stichwort dazu heißt: PAMM. Dieser Begriff steht für Percent Allocation Management Module. MAVEST setzt solche ein PAMM ein, um die vielen Konten von Mandanten gleichzeitig und gleichberechtigt zu bedienen. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.dukascopy.com/swiss/deutsch/management/solutions-for-money-managers/asset/
• Welche Kosten entstehen wann und wie werden diese abgerechnet?
Einmalig fällt eine Einrichtungsgebühr auf neu angelegtes Kapital an. Daneben erhält MAVEST ein prozentuales Erfolgshonorar, das sich an der Differenz zu alten Höchstständen orientiert. Diese Regelung wird als High Water Mark bezeichnet. Abgerechnet wird einmal im Monat. Durch dieses Konzept ist sichergestellt, dass MAVEST immer nur bei Erreichen neuer Höchststände nach Kosten Erfolgsprämien erhält. Einmal abgerechnete Höchststände werden nie wieder provisioniert.
Ein Beispiel: Erreichen die Trader von MAVEST im Februar eines Jahres einen neuen Höchststand, dann wird die Differenz zum letzten Höchststand errechnet und MAVEST erhält auf diese Differenz das Erfolgshonorar. Gelingt der nächste Höchststand erst im Mai des Jahres wieder, dann fällt erst dann eine erneute Erfolgsdifferenzprovision an. Die Berechnung und Abrechnung der High Water Mark übernehmen grundsätzlich externe Partner durch Einsatz spezieller Softwaremodule.
Neben der Einrichtungsgebühr und den Erfolgsprovisionen entstehen durch das Traden Kosten, die vom Konto des Anlegers bei jeder Handelsaktion sofort abgebucht werden. Dieser Posten beinhaltet die Handels- und die Managementgebühr von MAVEST.
• Was ist mit dem Grundsatz „Hin und her macht Taschen leer“?
Für viele Investments stimmt dieser Grundsatz. Wer langfristig in Märkte investiert, der sollte auf die Handelskosten unbedingt achten. Trading-Ansätzen wie die von MAVEST verfolgen eine andere Grundidee: Der Gegenwert für die Handelskosten soll eine stetige Kapitalentwicklung möglichst bei gleichzeitiger Risikokontrolle der einzelnen Trades sein. Dadurch entstehen beim Daytrading andere, spezifische Risiken. Anleger sollten unbedingt die Risikohinweise auf dieser Website lesen. Trader versuchen, die Schwankungen des Kapitals und den unerwünschten Drawdown (Rückgang des Kapitals) sehr niedrig zu halten. Dazu bedienen sie sich beispielsweise verschiedener Stoppkurse. Wichtig für den Anleger: Am Ende kommt es darauf an, wie die Rendite nach Kosten aussieht. Diese kann jedoch nicht im Vorhinein prognostiziert werden.
• Wie kann ich sicher sein, dass MAVEST und deren Trader in meinem Sinne handeln?
Es gibt keine besseren Schutz vor Missbrauch als das Eigeninteresse von Tradern. Dieses ist durch die leistungsorientierte Provisionsvereinbarung gesichert. Viele große Kapitalanlagegesellschaften achten heutzutage nur noch darauf, möglichst viel Kapital „Under Management“ zu bekommen. Sie haben dann oft kein originäres Interesse mehr, dem Anleger eine überzeugende Leistung zu bieten. Die meisten Investmentfonds-Manager gehen ohnehin auf „Nummer sicher“ und bilden mit leichten Abweichungen die großen Indizes nach. Der Rest ist Zufall und Marktschwankungen müssen als Ausrede für schlechte Konzeptionen des Anlagevehikels herhalten. Die Trader von MAVEST stehen zu ihrer Leistung und versuchen das Kapital der Mandanten bestmöglich zu schützen.
• Kann und sollte jeder ein MAVEST MANAGED ACCOUNT eröffnen?
Grundsätzlich kann jeder ein MAVEST MANAGED ACCOUNT eröffnen. Es sollte von Anlegern jedoch beachtet werden, dass die angebotenen Lösungen spekulative Investments sind. Das gilt insbesondere für den Devisenhandel. Anleger sollten sich, ihre Finanzen und ihre Kapitalsituation selbst am besten kennen und ständig hinterfragen. Keinesfalls sollte ein Anleger sein gesamtes Kapital in ein Kapitalkonzept investieren – auch nicht in ein MAVEST MANAGED ACCOUNT. Risikostreuung in unterschiedliche Konzepte, Wertpapiere oder Strategien ist immer zu empfehlen. Investments auf Kredit sollte unterbleiben. Bei den MAVEST MANAGED ACCOUNTs kommen häufig gehebelte Kapitalinstrumente zum Einsatz, was hohe Risiken verursacht. Lesern dieser Homepage wird die Lektüre der MAVEST RISIKOHINWEISE empfohlen.
• Was steckt hinter dem Absolut Return Ansatz?
Der Absolut Return Ansatz ist den meisten Anlegern von Hedgefonds und Alternative Investments schon bekannt. Statt großer Schwankungen sollen stetige Gewinne erzielt werden. Der Trader orientiert sich nicht an einem Index bei seinen Investments. Hinter dem Konzept steht ein vernünftiger Grundgedanke: Mathematisch ist es besser, stetige Gewinne zu erzielen als große Kapitalschwankungen zuzulassen. Ein Verlust von 50 Prozent beispielsweise erfordert eine Aufholbewegung von ansprechenden 100 Prozent, um wieder auf das Ursprungsniveau zu gelangen. Eine Erfahrung die Langfristinvestoren im letzten Jahrzehnt zweimal machen mussten.
• Was ist der MAVEST CORE Ansatz?
Der MAVEST CORE Ansatz ist eine Weiterentwicklung des Absolut Return Ansatzes. CORE steht für Constant Return. Das beschreibt die Zielsetzung der MAVEST Trader: Durch eine hohe Handelsfrequenz und die Kontrolle einzelner Trades soll ein möglichst stetiger Wertzuwachs im Depot erzielt werden. Zum Einsatz kommt beispielsweise ein Money Management, das unter anderem mit Stoppkursen und Kurszielen arbeitet. Tradingstrategien gelten als spekulative Geschäfte, die ganz spezielle Risiken für Anleger verursachen. MAVEST empfiehlt die Lektüre der Risikohinweise auf dieser Homepage.
• Wie ist ein Managed Account steuerlich zu bewerten?
Wir sind keine Steuerfachleute und dürfen dazu keine Hinweise veröffentlichen. Zudem sind unsere Anleger international tätige Investoren in verschiedenen Ländern und unterliegen unterschiedlichen Gesetzen. Daher sind die Steuergesetze der einzelnen Länder zu beachten. Grundsätzlich gilt aber: Gewinne und Verluste unterliegen wie bei jedem eigenen Konto einer Kapitalertrags- und/oder Einkommensbesteuerung.